Über Qi Gong

Für die alten Meister in China war Qi Gong ein spiritueller Weg. Sie folgten dem TAO und für sie war Qi Gong Ausdruck einer Lebenskunst. Sie wollten den Fluß ihrer Lebensenergie verbessern, um damit inneren Frieden und das TAO zu erlangen. Daß Qi Gong auch die Gesundheit stärkt und auch dazu befähigt, bei äußeren Bedrohungen die Ruhe zu bewahren, nahmen die alten Meister als nette, aber unwichtige Nebenwirkung hin.

Heute wird Qi Gong praktiziert, weil es gut tut, man fühlt sich wohl und der Gesundheit kann es plötzlich besser gehen. Hinter den praktischen Gründen wie bessere Gesundheit oder besserer Umgang mit Stress kann man aber, wenn man offen dafür ist, etwas viel besseres finden, nämlich: Sich selbst!

Wer sein wahres Selbst berührt, der berührt das TAO; wer zu seinem wahren Selbst erwacht, der wird eins mit dem TAO.

Tschuang Tse (350 v. Chr.)schreibt über die wahren Menschen der Vorzeit: "Sie tauchten ins Wasser und wurden nicht nass dabei. Sie gingen durchs Feuer und verbrannten sich nicht!"

Da Qi Gong den Körper mit einbezieht, wird es, wie Tai Chi und Yoga auch, für das globale Erwachen und für die weitere Menschheitsentwicklung eine wichtige Rolle spielen.

Über Tai Chi

Tai Chi , auch Taiji, bedeutet übersetzt :"der oberste Dachbalken", was übertragen soviel bedeutet wie: "Das allerhöchste Eine".
Bei uns bekannt ist das Tai Chi Chuan, das Schattenboxen.

Tai Chi ist ursprünglich eine Kampfkunst, es ist aber eng mit Qi Gong verwandt, da es auch um die Stärkung der Lebenskraft Qi geht.

Ich unterrichte u.a. das Tai Chi Qi Gong. Das ist eine Form des Qi Gong, die Elemente des Tai Chi enthält.
Die Figuren ähneln zwar z.T. dem klassischen Tai Chi, sind aber keine Kampfkunst, sondern Meditation in Bewegung. Außerdem sind sie wesentlich leichter zu erlernen als das klassische Tai Chi.